Alberto MĂnguez
Alberto MĂnguez ist Professor fĂŒr âAlgebra and Number Theoryâ und hĂ€lt die meisten seiner Vorlesungen im Master of Science. Seine Nominierung beruht auf den begeisterten ErzĂ€hlungen seiner Studierenden. Besonders hervorgehoben wurde seine FĂ€higkeit, eine Vorlesung zu schaffen, aus der jede einzelne Person etwas mitnehmen kann. Auch hat Prof. MĂnguez ein sehr gutes GespĂŒr fĂŒr die Studierenden und schafft es immer an den richtigen Stellen, komplexe Themen noch einmal zusammenzufassen und die wichtigsten Punkte hervorzuheben. Es war also klar, dass wir mit Prof. MĂnguez ein GesprĂ€ch fĂŒhren mussten, um mehr ĂŒber seine Lehrphilosophie zu erfahren. Also haben wir uns in den 11. Stock begeben (vermutlich eines der BĂŒros mit dem schönsten Ausblick am OMP) und ihn ein wenig ausgefragt.
Der fĂŒr uns beeindruckendste Aspekt seiner Lehrphilosophie besteht darin, dass Prof. MĂnguez jedes Thema auf mehreren Ebenen gleichzeitig erklĂ€rt. Mit einer Intuition oder einem Beispiel fĂŒr die, die nur ein GefĂŒhl dafĂŒr bekommen wollen, mit einer Beweisskizze fĂŒr diejenigen, welche wissen wollen, warum die Behauptung stimmt und ein genauer Beweis fĂŒr alle, die wirklich an der konkreten Mathematik hinter den Aussagen interessiert sind.
Prof. MĂnguez kommt aus Spanien, hat aber an einer französischen Eliteuni studiert, in welcher jeder Studiengang nur aus wenigen Studierenden besteht. DafĂŒr bestand aber fĂ€cherĂŒbergreifend viel Kontakt untereinander. Die Begeisterung so vieler verschiedener Leute fĂŒr ihre Interessen beeindruckt und beeinflusst ihn bis heute. An eben jener UniversitĂ€t hatte er auch das GlĂŒck, eine Vorlesung bei Physik-NobelpreistrĂ€ger Serge Haroche zu besuchen, der noch heute ein groĂes Vorbild fĂŒr ihn ist.
Zum Abschluss des GesprĂ€chs wollten wir natĂŒrlich noch herausfinden, was fĂŒr Prof. MĂnguez das Schönste an der Lehre ist: Ihm macht es besonders viel SpaĂ, Studierenden Dinge beizubringen, die ihn selbst faszinieren, sowie im Gegenzug die Lernwilligkeit und Begeisterung der Studierenden zu sehen. DafĂŒr nimmt er sich auch immer gerne besonders Zeit.
