Eine Nachricht im Hinblick auf kommende Mensafeste:

Liebe Studis!

Während der letzten Feste haben wir (die Fest-Orga) aufgrund etlicher unangenehmer Situationen den Eindruck bekommen, dass gerne vergessen wird, dass wir kein Unternehmen sind. Während wir uns freuen, dass die Feste anscheinend so gut ankommen, möchten wir euch einige Dinge ins Gedächtnis rufen:

Wir sind Studierende, genauso wie ihr, und organisieren die Mensafeste auf freiwilliger Basis sowie nicht profitorientiert (sondern ‒ wenn überhaupt ‒ kostendeckend). Es braucht viel Arbeit, um ein cooles Fest auf die Beine zu stellen, und diese leisten wir gerne ‒ solange unsere Arbeit auch wertgeschätzt wird.

Was meinen wir damit? Wir wünschen uns mehr Kooperation von euch, wenn ihr das Mensafest besucht. Kennt eure Grenzen, überschreitet weder diese noch die von Anderen und verhaltet euch generell wie anständige Menschen. Macht jenen, die für euch ein tolles Fest schmeißen, nicht das Leben schwer – dazu gehören nicht nur die Orga, sondern vor allem die Menschen hinter der Bar und in den Awareness-Warnwesten. Wenn wir euch auf etwas aufmerksam machen, tun wir das nicht aus Boshaftigkeit, sondern guten Gründen. Wer überschüssige Energie loswerden möchte, ist woanders besser aufgehoben als bei unseren Festen.

Diese Nachricht möchten wir auch dafür nutzen, um euch auf die Gründe hinter unserem Verbot von „hartem“ Alkohol aufmerksam zu machen. Das Mensafest soll eine gemütliche Feier für alle sein, kein Besäufnis. Gerade die Leute, die schon viel getrunken haben, haben oft „dumme“ Ideen und schaden damit nicht nur sich selbst, sondern auch anderen.

Ein letzter Punkt: Unsere Feste haben (aus gutem Grund) kein offenes Ende, sondern einen festgelegten Endpunkt, den man auf dem Plakat sehen kann. Das liegt einerseits daran, dass wir sowieso bis früh morgens alles zusammenräumen und die Mensa wischen, andererseits bekommen wir Probleme mit der Universität, wenn die Festbesucher*Innen zu lange bleiben. Das kostet uns viel Geld, das wir besser für euch verwenden könnten. Tut uns den Gefallen und verlasst nach Festende rasch das Unigelände – ihr könnt gerne in einem Lokal, am Donaukanal oder zuhause weiterfeiern.

An alle, die sich jetzt nicht angesprochen fühlen: Dankeschön! Wir wissen eure Kooperation zu schätzen und feiern gerne mit euch. Auch möchten wir uns bei allen bedanken, die uns am Mensafest bei ebenjenen unangenehmen Situationen helfen.

Wir freuen uns schon aufs nächste Fest!

Euer Roter Vektor=