Roland Zweimüller
Roland Zweimüller will in seiner Lehre Begeisterung teilen, denn primär geht es um die Tätigkeit: Jedes Theorem ist Ergebnis langjähriger kollaborativer Arbeit. Das merkt man auch in all seinen Lehrveranstaltungen. Er versucht jedes Detail genau zu erklären, hat ein gut überlegtes Konzept und gestaltet vor allem seine Vorlesungen spannend und mitreißend. Dabei erklärt Roland Zweimüller neue Konzepte gerne in seinem eigenen Stil: Anfangs wird das Konzept erklärt, dabei lässt er zunächst unwichtige oder komplizierte Details aus und fügt sie später nach ausreichend Erklärung hinzu. Auch in seinen Skripten spiegelt sich sein ausführlicher und erzählerischer Stil wider.
Selbst sagt er, dass er die Distanz zwischen Lehrenden und Studierenden minimieren wolle und dafür Brücken von der Theorie in die Realität schlagen möchte. Außerdem merkt er an, dass Vorlesungen schwieriger zu halten sind, je früher im Studium diese stattfinden. In solchen Fällen ist er sich bewusst, dass vor allem am Anfang noch mehr Grundlegendes erklärt oder wiederholt werden muss, es sei ja “Teil der Analysis- Ausbildung”.
Insgesamt will er ein “big picture” des Stoffes vermitteln, dafür reflektiert er sich und seine Lehrmethode ständig, versucht so ehrlich wie möglich zu sein und gibt sich im Zweifel Zeit, über Fragen von Studierenden nachzudenken, um diese gut zu beantworten.
Auch für Professor Zweimüllers Proseminare haben wir viel Lob zu Ohren bekommen. Man merke immer, dass hinter jeder Übungsaufgabe viele Gedanken stecken und er erkläre sie sehr verständlich und auf Augenhöhe. Sein Umgang mit Studis sei immer extrem freundlich und nett.
Überraschenderweise wollte Roland Zweimüller ursprünglich gar nicht Mathematik studieren. Eine sehr gründlich erklärte Analysis-Vorlesung zu Beginn seines Computerwissenschaften-Studiums zeigte ihm, dass Mathematik doch sehr interessant sein kann. Als Professor hat er ein großes Talent dafür, genau dieses Interesse in seinen Studierenden zu erwecken.